Bereits seit dem 1. Januar 2025 sind alle inländischen Unternehmer in Deutschland verpflichtet, E-Rechnungen entgegenzunehmen. Hierfür sieht das Gesetz derzeit auch keinerlei Ausnahmen vor.

Die Verpflichtung zur Ausstellung von E-Rechnungen trifft in Kürze praktisch alle Unternehmen.

Insbesondere größere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von > EUR 800.000 müssen ab dem 01.01.2027 E-Rechnungen versenden. Spätestens ab dem 1. Januar 2028müssen im B2B-Bereich grundsätzlich alle Unternehmen E-Rechnungen ausstellen. Nur soweit es sich um Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro handelt oder sofern nur über umsatzsteuerfreie Leistungen (i.S.d. § 4 Nr. 8 bis 29 UStG) abgerechnet wird, müssen auch ab 2028 keine E-Rechnungen ausgestellt werden. Umsatzsteuerliche Kleinunternehmer müssen ab 2028 ebenfalls keine E-Rechnungen ausstellen.

Wir möchten mit dieser Sonderinformation auf den zwingenden Handlungsbedarf zur Implementierung eines E-Rechnungsprozesses hinweisen.

English version

As of January 1, 2025, all domestic businesses in Germany are required to accept e-invoices. The law currently does not provide for any exceptions to this requirement.

The requirement to issue e-invoices will soon apply to virtually all businesses.

In particular, larger companies with annual revenue exceeding EUR 800,000 must begin sending e-invoices as of January 1, 2027. By January 1, 2028, at the latest, all businesses in the B2B sector must issue e-invoices. However, e-invoices will not be required as of 2028 for invoices of small amounts up to 250 euros or for transactions involving only VAT-exempt services (as defined in Section 4, Nos. 8 through 29 of the German Value-Added Tax Act [UStG]). Small businesses exempt from VAT will also not be required to issue e-invoices as of 2028.

With this special notice, we would like to highlight the urgent need to implement an e-invoicing process.